4. Juli 2014

Kennedy Meadows - Kearsarge Pass

Und ab geht es in die Berge der High Sierra. Die ersten Tage waren vor allem gut um sich an die etwas dünnere Luft zu gewöhnen. Ein Ziel dieser Etappe war die Besteigung von Mt. Whitney(höchster Berg der USA, wenn man Alaska außen vor lässt). Danach kam noch der höchste Punkt des PCT, Forrester Pass.

25. Juni 2014

Tehachapi - Kennedy Medows

Bin angekommen. War ein ziemlich trockener Abschnitt mit teils über 20 Meilen ohne Wasser. Die führte dann zum teil zu Rucksackgewichten von über 20 kg. Nächstes Ziel ist Independence.

17. Juni 2014

Aqua Dulce - Tehachapi

Die ersten 24 Meilen waren gut zu laufen, der Höhepunkt war aber das Wasser/Brause/Bier-Lager der Andersons in diesem sehr trockenem Abschnitt. Habe da leider kein Foto von gemacht. Am Eingang wird man von einem grünen Frankenstein begrüßt und in Schatten gibt es Stühle und eine mit kalten Getränken gefüllte ISO-Kiste mit Getränken. Danach ging es weiter zu de Andersons.
Wegen eines Feuers im letzten Jahr gab es eine Umleitung des Wegs(zw. den Andersons und Hikertown) über Straßen, die hab ich auch angefangen, aber nach 3 Meilen überzeugte mich eine  Mitfahrgelegenheit in Form eines Trailmaintainers das ich mittlerweile genug auf Strassen gelaufen bin. Danach ging es entlang des LA-Aquädukts und durch Windfarmen nach Tehachapi. Der weg durch die Windfarmen wurde durch starken Wind erschwert, aber es zeigte auch warum die Windfarmen dort gebaut wurden.
Nächstes Ziel ist Kennedy Medows.

21. Mai 2014

Warme Sprinkler

Stellt euch vor ihr seit im von Dürre geplagtem Kalifornien und habt euch schlafen gelegt. Und mitten in der Nacht wertet ihr von so etwas wie lauwarmem Regen geweckt...
Ich geh jetzt wieder schlafen, da ich Glück hatte und ich mein Zeug direkt auf einem Sprinkler(die Sorte die im Erdboden verschwindet) aufgebaut habe und alles Wasserdicht war. Andere hatten weniger Glück und haben ihr Tarp so aufgebaut, dass das Wasser perfekt auf ihren Schlafsack gelenkt wurde.

Warner Springs - Idyllwild - Cabazon(Ziggy and the Bear)

Nachdem ich das sehr gastfreundliche Warner Springs Community Center verlassen habe(ich musste ja noch einen, oder waren es wieder zwei, Hamburger essen) bin ich ca. 5 Meilen bis zu eine günstig gelegenen Campingstelle (fließend
Wasser) gelaufen und habe dort mein Nachtlager aufgeschlagen.
Am nächsten Tag von ich dann ca. 16 Meilen gelaufen. Dies hätten auch mehr sein können, aber der Weg führte mich an "Mikes" Haus vorbei und dort hab ich dann erstmal Siesta gemacht(es gab auch was zu essen und kaltes Bier[amerikanisches, was zwar leider nicht so toll geschmeckt hat, dafür aber kalt war]).
Dienstag bin ich dann extra langsam gegangen (12 Meilen), um am nächsten Morgen im Paradies Café zu frühstücken. Ich hätte evtl. nicht arg so erfolgreich trödeln sollen, weil am nächsten Morgen musste ich dann noch ca. 9 Meilen fürs Frühstück laufen. Das hab ich dann auch in unter 3h geschafft(Essen ist anscheinend ein guter Morisot). Einmal angekommen hab ich dann zusammen mit ein paar anderen Wanderern 5h gefrühstückt und zu Mittag gegessen(Riesenomlette, Milchshackes, Kaffee und einen Taco-Hähnchen-Salat, in amerikanischer Standardgröße 😂). Danach ging es dann noch über eine Umleitung zur nächsten ebenen Stelle. Die Umleitung ist nötig, da ein Teil des PCT wegen eines Feuers im letzten Jahr gesperrt ist. Der erste Teil der Umleiten war recht interessant, da mein Navigationskönnen gefragt war. Der zweite teil folgte dann aber etablierten Wegen, leider zum größten Teil Strasse.
Da das laufen auf Straßen für die Füße arg fordernd ist hab ich mir glatt neu Blassen gelaufen, die ich in Idyllwild für zwei Tage hab ruhen lassen.
Nach diesen zwei Tagen ging es hoch auf den Berg San Jacinto, der mit 3288 Metern ein ganz schöner Brocken ist(Idyllwild ist ca. 1800 Meter hoch gelegen). Das eigentlich anstrengende kam aber danach, weil der Weg mich innerhalb des gleichen und des nächsten Tages auf ca. 350 Meter hinab führte. Kurz hinter der Unterquerung der I10(sie führt unter anderem nach Cabazon) habe ich dann für die Nacht bei den Trailangeln "Ziggy and the Bear" halt gemacht, mit den Plan am nächsten Tag an Nachmittag losgehen. Was dabei raus kam kann man im nächsten Bericht lesen

12. Mai 2014

Mt. Laguna - Warner Springs

(67 Meilen in 3,5 Tagen)
Der erste Tag, welcher mich aus Mt. Laguna heraus fuehrte war vor allem durch starken Wind gepraegt. Der Weg fuehrte uns dabei vor allem an Bergrucken entlang, mit zum Teil spektakulaeren Aussichten:
Wueste

Der zweite Tag fuehrte hinab nach Scissors Crossing wo trotz gegenteiliger Berichte ein Wassercache vorhanden war(Die alternative waehre ein in der naehe gelegener Campingplatz gewesen). Am spaeten Nachmittag ging es dann noch einen Berg hoch, an dem ich bei Einbruch der Dunkelheit mein Lager aufgeschlagen habe.
Der dritte Tag war gepraegt von Wanderung entlang von Berghaengen(oft entlang steil abfallender Bergflanke, gewuerzt mit starken Seitenwinden). Die Nacht habe ich dann in einem geschuetzten Campingplatz in der Naehe von "Billy Goats" Hoehle verbracht.
Der vierte Tag war ein "Sprint" hinab nach Warner Springs um es noch zur Post zu schaffen bevor diese schliesst, da dort ein Packet auf mich wartete. Nach dem ich das Paket abgeholt habe ging es mit einer Dusche, Waeschewaschen und Essen(Doppelter Cheesburger + Veggiburger) im Warner Springs Community Center weiter.
Heute habe ich mich bis jetzt ausgeruht und werde gleich los gehen(16:00-17:00).

7. Mai 2014

Wird Zeit mal was zu schreiben

Die letzten Tage waren Art anstrengend, daher hatte ich abends meist keine Lust was zu schreiben. Da ich aber heute den ganzen Tag gefaulenzt habe, Scheibe ich Mai die Erfahrungen der letzten paar Tage zusammen. Bilder füge ich aber später ein, da fehlt mit aktuell dann doch die Lust 😁.
Die letzten drei Tage haben mir haben mir gleich gezeigt das man mit seinen Plänen flexibel sein muss. Das fing gleich am ersten Tag damit an, dass ich nur 16 Meilen (umrechnen darf der geneigte Leser, ich bin zu faul), statt der geplanten 20 geschafft habe. Der Weg war an und für sich sehr gut zu erkennen und auch nicht sehr Anspruchsvoll, aber ich hat doch Arg mit meiner noch fehlenden Anpassung an das hiesige Klima zu kämpfen (staubtrocken bei über 30°)hab und dass ich vor lauter Aufregung keinen Hunger hatte. Beides zusammen hat sich dann beim letzten großen Anstieg des Tages gezeigt, wo ich dann auf halber Strecke umgekehrt bin(ca. 1 Meile unsinniges hin und her gelaufe). Am nächsten Tag (mit vernünftigen Frühstück - also für PCT-Verhältnisse) war der Anstieg dann kein so großes Problem mehr, da es früh am Morgen war, hatte es aber auch noch nicht die hohen Temperaturen vom Vortag. Den Rest des Vormittags und bis in den frühen Nachmittag gab ich dann mit einer längeren Pause auf dem Campingplatz am Lake Morena verbracht um dann bis zu einem weiteren Campingplatz zu laufen. Dort gab es zwar nur Wasser und ein Plumpsklo, aber was anders als schlafen hatte ich eh nicht mehr im Sinn.
An nächsten morgen ging es dann ganz früh (5:30) los um es bis in den Ferienort Mt. Laguna zu schaffen. Der Weg dorthin hatte dann einen Abstieg von ca. 3000 Fuß(1000m?) un schöne Aussichten. Der einzige Nachteil war, dass einem die ganze Zeit die Sonne auf den Pelz gebrannt hat. Erst in einer Höhe von ca. 6000 Fuß sind dann die ersten echten Bäume mit Schatten aufgetaucht (in Deutschland gäbe es da fast nur noch Krummholz). Da ich danach sich arg K.O. war und ich ein paar Blassen und dergleichen zu vermelden hatte, gab ich mich für einen Tag Pause entschieden
..
Ganz allgemein ist zu sagen, ist es hier trotz der Trockenheit schön grün und es gibt sogar noch ein paar Blüte. An Tieren gab es: Coyoten, Kaninchen, Picas, Eichhörnchen, Echsen, Geier, Ameisen, Bienen und noch viel mehr.

2. Mai 2014

Faulenzen

Heute war einkaufen und schlafen abgesagt. D.h. ich habe jetzt Vorräte die mir bis Warner Springs reichen sollten. Morgen(eigentlich heute, weil ich kann nicht schlafen und habe vergessen das hier gestern zu schreiben) geht es dann 4:30 Uhr los in Richtung Startpunkt, wo ich dann um ca. 5:30 Uhr in der Dämmerung los gehe(5:56 Uhr ist morgen Sonnenaufgang, aber die Dämmerung ist hier ziemlich kurz).

1. Mai 2014

Und so beginnt es ...

7:00 ging der erste Flieger. Zwei weitere kommen noch. Das Wetter scheint ja in Deutschland über all "gleich gut" zu sein 😁.

Und in London ist es auch nicht besser. Eher im Gegenteil, hier regnet es.
Dafür bin ich in die Bussiness Class hochgestuft worden😀😁.
Beim Start gab es dafür eine kleine Verzögerung, da irgendwie kein Zugfahrzeug für das Flugzeug da war, dazu sage ich mal nichts (😯).

Bin gut angekommen.

Gute Nacht.

21. April 2014

Noch 10 Tage

Der Titel sagt ja eigentlich schon alles. In 10 Tagen sitze ich im ersten von 3 Flugzeugen die mich von Nürnberg nach San Diego bringen. Der erste Zwischenhalt ist in Düsseldorf, von da geht es dann nach London und anschließend weiter nach San Diego.

Wenn ich es schaffe, dann werde ich täglich einen neuen Eintrag schreiben um schon mal in Übung zu kommen. Versprechen tue ich aber nix.